MAGNESIUM VERLA N Dragees

Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG

PZN: 04911945

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Tabletten Magensaftresistent

Anwendungsgebiete von MAGNESIUM VERLA N Dragees

  • Das Arzneimittel ist ein Mineralstoffpräparat.
  • Es wird angewendet:
    • zur Behandlung von therapiebedürftigen Magnesiummangelzuständen, die keiner Injektion/Infusion bedürfen;
    • bei nachgewiesenem Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.
  • Die empfohlene Dosierung beträgt
    • Erwachsene:
      • 3-mal täglich 1 - 3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 360 mg Magnesium).
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Jugendliche ab 12 Jahre:
        • 3-mal täglich 1 - 3 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 360 mg Magnesium).
      • Kinder von 4 - 11 Jahren:
        • 3-mal täglich 1 - 2 magensaftresistente Tabletten (entsprechend 120 - 240 mg Magnesium).
      • Kinder unter 4 Jahre:
        • Das Präparat sollte nicht angewendet werden.
    • Nierenfunktionsstörungen
      • Das Präparat darf nicht von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen eingenommen werden.
      • Es sollte bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden. Fragen Sie Ihren Arzt, in welcher Dosis und wie lange Sie dieses Magnesiumpräparat einnehmen sollen. Siehe auch Kategorie "Patientenhinweis".
    • Leberfunktionsstörungen
      • Aufgrund unzureichender Datenlage liegen keine besonderen Dosierungsempfehlungen für Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung ist abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels und liegt im Ermessen des Arztes.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • können die in der Kategorie "Nebenwirkungen" angegebenen Nebenwirkung verstärkt auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie allergisch gegen Magnesiumcitrat, Magnesiumbis(hydrogen-L-glutamat) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung mit Ausscheidungshemmung oder Flüssigkeitsmangel des Körpers leiden.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Behandelten) können weiche Stühle oder Durchfall auftreten. Sie können Folge einer hochdosierten oralen Magnesiumbehandlung sein.
  • Bei Auftreten störender Durchfälle sollte die Tagesdosis verringert oder das Präparat vorübergehend abgesetzt werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Anwendungshinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion ist Vorsicht bei der Anwendung von Magnesiumpräparaten erforderlich. Die Therapie sollte engmaschig durch den Arzt überwacht werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Aufgrund der Darreichungsform (magensaftresistente Tabletten) ist das Präparat für Kinder unter 4 Jahren nicht geeignet, da die Gefahr des „Sich Verschluckens" bestehen könnte. Für diese Altersgruppe stehen flüssige Darreichungsformen zur Verfügung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Aktiver Wirkstoff

  • Magnesium L-hydrogenglutamat 4-Wasser
  • Magnesium Ion
  • Magnesium L-hydrogenglutamat (90 mg pro 1 Stück)
  • Trimagnesium dicitrat 9-Wasser
  • Magnesium Ion (40 mg pro 1 Stück)
  • Trimagnesium dicitrat (205 mg pro 1 Stück)

Sonstige Bestandteile

  • Calcium carbonat
  • Dimeticon 350
  • Eudragit L 100 - 55
  • Glucose Lösung
  • Glucose (0.005 g pro 1 Stück)
  • Glycerol 85%
  • Kalium dihydrogenphosphat
  • Macrogol 35000
  • Macrogol 6000
  • Montanglycolwachs
  • Povidon K25
  • Saccharose (0.09 g pro 1 Stück)
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Triethyl citrat
  • Vanillin

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Magnesium beeinflusst werden.
    • Bestimmte Antibiotika (Tetrazykline) und Natriumfluoridpräparate sollten zeitlich 2 - 3 Stunden versetzt zu Magnesium eingenommen werden, um eine gegenseitige Beeinträchtigung der Aufnahme ins Blut zu vermeiden.
    • Bestimmte Arzneimittel beschleunigen die Ausscheidung oder hemmen die Aufnahme von diesem Präparat und können dadurch einen Magnesiummangel verursachen. Eine Dosisanpassung von Magnesium kann daher erforderlich sein, wenn Magnesium gleichzeitig mit folgenden Arzneimitteln eingenommen werden:
      • Harntreibende Arzneimittel (Diuretika wie Thiazide und Furosemid),
      • Arzneimittel zum Schutz des Magens (Protonenpumpenhemmer wie Omeprazol und Pantoprazol),
      • Platin-Derivate (insbesondere Cisplatin, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
      • Bestimmte Antibiotika (Aminoglykosid-Antibiotika),
      • Amphotericin B (Antimykotikum),
      • Foscarnet (bei Virusinfektionen),
      • Cyclosporin A und Rapamycin (zur Unterdrückung des Immunsystems),
      • EGF-Rezeptorantagonisten (wie Cetuximab und Erlotinib, zur Behandlung von Krebserkrankungen),
      • Pentamidin (Antiparasitikum).
    • Fragen Sie Ihren Arzt, ob es erforderlich ist, Ihre tägliche Magnesiumdosis anzupassen, wenn Sie eines dieser Arzneimittel zusammen mit Magnesium anwenden.